RHV holt den ersten Punkt in der Regionalliga
Der Ribnitzer HV hat Vereinsgeschichte geschrieben und den ersten Punkt in der Regionalliga Ostsee-Spree eingefahren. In einer von Beginn an hart umkämpften Partie trennten sich der HC Vorpommern Greifswald und der Ribnitzer HV am Ende leistungsgerecht mit 25:25.
Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Die Ribnitzer hatten in der Abwehr Probleme, den nötigen Zugriff auf die Gegenspieler zu bekommen. Auch im Angriff tat sich der RHV schwer, Lösungen gegen die kompakte 6:0-Abwehr der Greifswalder zu finden. So konnte sich der Gastgeber zunächst einen kleinen Vorsprung erspielen.
Mit einer taktischen Umstellung fanden die Ribnitzer anschließend jedoch deutlich besser ins Spiel. Im Angriff konnten nun leichter klareTorchancen herausgespielt werden. Gleichzeitig gelang es der Abwehr, einige Ballgewinne zu erzwingen und diese konsequent zu nutzen. Die zweiten 15 Minuten gehörten damit klar den Gästen. Der RHV drehte die Partie und ging mit einer verdienten 17:14-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein weiterhin intensives und umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und vor allem die Abwehrreihen machten ihre Sache an diesem Tag sehr gut. Das zeigt auch der Blick auf die zweite Halbzeit: Diese endete lediglich mit 10:7 für die Gastgeber.
In der Schlussphase war die Spannung entsprechend groß. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Im letzten Angriff bekamen die Ribnitzer noch einmal die Chance auf den Siegtreffer, konnten sich allerdings keine klare Torchance mehr erspielen. So blieb es beim 25:25.
Unter dem Strich steht ein gerechtes Unentschieden, bei dem beide Mannschaften durchaus die Möglichkeit hatten, den Sieg davonzutragen.
Die Partie hat einmal mehr gezeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. Für den RHV bedeutet das: An jedem Spieltag sind 100 Prozent Einsatz, Konzentration und Fokus gefragt, um das große Ziel – den Klassenerhalt – zu erreichen.
Am kommenden Samstag erwarten wir den Aufsteiger Narva Berlin. Anwurf ist um 18 Uhr in der Sporthalle „Am Mühlenberg“.
