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02.11.2020

1. Männer // Favorit Ribnitz setzt sich im Derby durch

Handball MV-Liga: Zehn schwache Minuten verhindern Überraschung für den HSV Grimmen

HSV Grimmen – Ribnitzer HV 25:31 (13:11). 40 Minuten lag die Überraschung in der Sporthalle des Gymnasiums in Grimmen in der Luft. Der HSV Grimmen spielte im Derby mit dem Tabellenführer Ribnitzer HV lange auf Augenhöhe, konnte jedoch das Tempo des Favoriten nicht über die volle Distanz mitgehen. Am Ende setzten sich die Bernsteinstädter verdient mit 31:25 durch. Zur Halbzeitpause führten die Grimmener noch mit 13:11 und rissen vor dem Gang in die Kabine die Arme hoch – zu früh, wie sich zeigen sollte.
„Wir sind irgendwann einfach nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Der Gegner macht in der zweiten Halbzeit einfache Tore und wir treffen das Tor nicht. Da sind wir heute wieder an uns selbst gescheitert“, haderte HSV-Trainer Alexander Einweg mit der am Ende doch deutlichen Niederlage.
Sein Gegenüber Stephan Voss kritisierte die erste Halbzeit seiner Mannschaft. Vor dem Spiel sprach er noch davon, dass man im Derby direkt da sein müsse, das gelang aber nur den Grimmenern. „Da musste ich in der Pause aber gar nicht viel ansprechen. Meine Spieler sind alle so erfahren, dass sie selber wissen, was sie besser machen müssen. Sie können sich da auch selbst rausziehen“, erklärt Voss den Umschwung nach dem Seitenwechsel.
Zuvor spielten die Hausherren von Beginn an stark auf. Eine stabile Defensive, gepaart mit einem schnellen Zug zum gegnerischen Tor, sorgte immer wieder für eine Zwei-Tore-Führung.
Weiter absetzen konnte sich der HSV aber nicht. Das lag besonders am starken Mittelblock des RHV. Eric Brandt und Michael Jacobsen blockten in den ersten 20 Minuten fünf Würfe, bevor diese den Weg zum Tor fanden. Die Ribnitzer hatten aber eigene Probleme im Abschluss, sie kamen aus dem Positionsspiel kaum zu guten Würfen. RHV-Trainer Stephan Voss versuchte von der Seitenlinie seine Spieler anzupeitschen, kassierte dann aber für seine lautstarke Unmutsbekundung über Entscheidungen der Schiedsrichter die Gelbe Karte.
Ab der 40. Minute fanden die Gäste aber – begünstigt durch die Abschlussschwäche des HSV – ins Spiel. Vom 18:18 (41.) zogen die Bernsteinstädter innerhalb von nur zehn Minuten auf 28:20 davon – die Partie war entschieden. HSV-Trainer Einweg sah nach dem Schlusspfiff das Positive an der Partie: „Bei unseren vielen Verletzungen hätte ich gedacht, dass wir viel weiter von den Spitzenteams weg sind. Wir müssen das aber auch gegen Mannschaften zeigen, gegen die wir vermeintlich punkten müssen.“
HSV: Tober – Hildebrandt 1, Bernhardt 3, B. Köhler 1, Salbrecht 9/1, Pervölz 3, Kladek-Markau 4/1, Beneke, Mokschan, Schultz, Bentzien 2, C. Köhler 1, Zinn 1.
RHV:Moritz, Prothmann – Bux, Frank, Jacobsen 3/3, B. Meyer 9, Rose 1, Meth¬ling 3, Kröplin 1, Nemcinov, N. Meyer 4, Dukart 4, Brandt, Loof 6/1.
~Niklas Kunkel - Ostsee-Zeitung~



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